Worauf Sie bei einer Helmkamera achten sollten?

Besonders Helmkameras liefern teilweise fantastische Videoaufnahme ser eigenen Perspektive. Neben tollen Aufnahmen von der eigenen Abfahrt liefert im Zweifelsfall eine Helmkamera auch wichtige Informationen, wenn es einmal zu einem Unfall kommt. Bestes Beispiel lieferte gerade der schwere Unfall von dem bekannten Formel1-Piloten Michael Schumacher.

Hauptsächlich soll der Gebrauch einer Helmkamera für tolle Aufnahmen im Urlaub dienen. Doch hier gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Videos auch tatsächlich die erhoffte Qualität besitzen. Gerade bei Videos lassen sich besonders gelungene Aufnahmen sehr selten wiederholen. Daher sollte sofort das Video auch die gewünschte Güte besitzen, damit Sie sich nicht zum späteren Zeitpunkt ärgern.

Auflösung sorgt für Qualität

Eine der wichtigsten Kriterien bei einer Helmkamera ist zweifelsohne die Höhe der Auflösung. Je besser hier die gewählte Kamera abschneidet, desto lebendiger fängt sie die bewegten Bilder ein. Hier hat immer noch die GoPro Hero3 die Nase vorn, da diese Kamera in der Lage ist, extrem hochauflösende Aufnahmen in Kinoqualität zu liefern. Doch in der Zwischenzeit haben auch andere Anbieter deutlich nachgelegt. Zumal nun auch qualitativ gleichwertige Geräte am Markt sind, die deutlich günstiger sind. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass die gewünschte Kamera zumindest eine Full-HD-Auflösung liefert.

Die passenden Anschlüsse

Die gemachten Videos sollen natürlich nach der eigentlichen Fertigstellung möglichst an einem Rechner weiterarbeitet werden oder direkt auf dem eigenen Fernseher betrachtet werden. Hierfür sind die passenden Anschlüsse an der Kamera notwendig. Verfügt die eigene Helmkamera nicht über die richtigen Anschlüsse, kann das Übertragen des Bildmaterials zu einer ärgerlichen Angelegenheit werden.

Wer direkt auf einem TV-Gerät die Videos begutachten will, sollte unbedingt auf einen HDMI-Anschluss achten, da über diese Schnittstelle die besten Ergebnisse zu erzielen sind und alle Fernsehgeräte über einen entsprechenden HDMI-Anschluss verfügen. Eine oft unterschätzte Schnittstelle ist ein zusätzlicher Mikrofoneingang. In der Regel sind die direkten Aufnahmen über eine Kamera kaum zu gebrauchen. Doch nicht jede Kamera verfügt über einen zusätzlichen Eingang. Besonders günstige Einstiegsmodelle verzichten gerne auf dieses Ausstattungsmerkmal. Hier sollten Sie bereits beim Kauf darauf achten.

Da eine Helmkamera möglichst klein sein soll, verzichten viele Geräte auf ein eigenes Display, damit man sofort nach der Aufnahme die Qualität überprüfen kann. Selbst zur eigentlichen Ausrichtung der Kamera ist ein Display sehr hilfreich, damit Sie beispielsweise nicht nur den eigenen Helm filmen. Abhilfe bringt eine integrierte Wifi-Anbindung, um das Bild einfach auf das eigene Smartphone zu übertragen. Zudem können Sie in der Regel über das dazugehörige App auf Ihrem Smartphone auch gleich die Kamera steuern. Auch hier gibt es riesige Qualitätsunterschiede bei der eigentlichen Wifi-Anbindung und der Funktionalität des verwendeten Apps.

Zubehör sorgt für einen flexiblen Einsatz

Ein weiterer Aspekt ist natürlich das verfügbare Zubehör. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Actioncam möglichst schon in der ersten Grundausstattung die wichtigsten Adapter und Befestigungen beinhaltet. Sonst müssen Sie für jede Anwendung nochmals teurer Zubehör kaufen. Die Geräte in der oberen Preisklasse haben in der Regel bereits alle benötigen Teile schon an Bord. Nur besondere Spezialbefestigungen oder spezielle Gehäuse müssen dann zusätzlich erworben werden. Ein normales wasserfestes Gehäuse für erste Unterwasseraufnahmen sollte unbedingt schon im Lieferumfang enthalten sein. Noch ärgerlicher ist es, wenn bestimmte Teile überhaupt nicht für die eigene Kamera im Angebot sind. Auch hier sollten Sie sich bereits vor dem eigentlichen Kauf informieren.

Welche Helmkamera soll es denn sein?

Die Qualität sowie die Ausstattung der betreffenden Helmkamera werden ausschließlich von dem Preis geprägt. Günstige Einstiegsmodelle gibt es bereits unter 100 Euro. Hier müssen Sie deutliche Qualitätseinbußen hinnehmen. Im Mittelbereich bekommen Sie Actioncams für maximal 200 Euro. Hier sind die Aufnahmequalität und die Ausstattung schon deutlich besser. Wer jedoch Videos aufnehmen will, die auch professionellen Anforderungen genügen, muss bis zu 400 Euro für seine Helmkamera ausgeben. Dafür bekommen Sie dann auch wirklich hervorragende Aufnahmen. Mehr müssen Sie dann auch nicht ausgeben, da wesentlich teurere Kameras dann nicht unbedingt bessere Ergebnisse abliefern.

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